
Sprachaufenthalt
Sainte-Anne
Als Kolumbus die Guadeloupe 1493 entdeckte, war sie von den Karaiben bewohnt, die sie "Insel der schönen Wasser" nannten.
VON DER KOLONIE ZUM BESTANDTEIL FRANKREICHS
Kolumbus erreichte die Insel als erster Europäer während seiner Rückreise am 4. November 1493. Er nannte sie Guadalupe nach dem spanischen Wallfahrtsort Santa Maria de Guadalupe, da er den Mönchen dort versprochen hatte, eine Insel so zu benennen. Die Karaïben wehrten sich jedoch in der folgenden Zeit erfolgreich gegen die Spanier. Erst 1635 gelang es den Franzosen, Guadeloupe zu kolonisieren. Seitdem gehört es mit kurzen Ausnahmen zu Frankreich. Am 19. März 1946 wurde Guadeloupe zum Überseedepartement «Département d’Outre Mer» Frankreichs. Seither ist es keine Kolonie mehr, sondern wird auf allen Gebieten als integraler Bestandteil des Mutterlandes betrachtet. Die Einwohner von Guadeloupe sind heute von staatlicher Seite her Franzosen.
TRAUMSTRÄNDE, FLÜSSE UND WASSERFÄLLE
Guadeloupe ist bekannt für seine traumhaften Strände, seine dichten Regenwälder und die schillernde Schönheit der Küstenstreifen und Korallenriffe. Der zahlreichen Flüsse und Wasserfälle wegen wird die Inselgruppe von ihren Bewohnern auch «Karukera» genannt, was soviel wie «Insel der schönen Wasser» bedeutet.
VULKANISCHEN URSPRUNGS
Guadeloupe besteht aus acht bewohnten sowie weiteren kleinen unbewohnten Inseln. Die beiden Hauptinseln sind Basse-Terre und Grande-Terre, die nur durch einen schmalen Meeresarm voneinander getrennt sind. In ihrer unmittelbaren Nähe liegen die ebenfalls bewohnten Inseln Marie-Galante und La Désirade, die zwei kleinen unbewohnten Îles de la Petite Terre sowie die kleine Inselgruppe der Îles des Saintes. Basse-Terre ist vulkanischen Ursprungs mit Bergen im Landesinneren, Grande-Terre ist relativ flach und besteht hauptsächlich aus Kalkstein. Die meisten der anderen Inseln sind vulkanischen Ursprungs.
SPRACHKURSE IN SAINTE-ANNE:
Sprachkurse bei Inter Media Langues Caraïbes

