
Sprachaufenthalt
Tropea
In Tropea befinden sich viele charmante Restaurants und Hotels, Cafés und Geschäfte, wo man lokale Produkte und Spezialitäten kaufen kann. An vielen Punkten der Stadt hat man eine wundervolle Sicht auf das glasklare Meer.
PERLE KALABRIENS
Tropea, das malerische Örtchen am Tyrrhenischen Meer, zählt mit seinen vielen kleinen Buchten, weissen Sandstränden und dem kristallklaren Wasser zu einem der schönsten Orte an der kalabrischen Mittelmeerküste. Im Vergleich zu Rom, Florenz oder Mailand eher historisch unbedeutend, kann das charmante Städtchen dennoch auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Bis zum 19. Jahrhundert war es einmal ein reiches, kommerzielles Zentrum, doch der wirtschaftliche Abstieg Süditaliens im 20. Jahrhundert machte auch in Tropea nicht halt. Erst der Tourismus liess den Ort langsam wieder aufblühen. Heute ist Tropea die bekannteste Destination in Kalabrien und Dreh- und Angelpunkt des lokalen Tourismus. Die Stadt ist sehr reich gesegnet mit künstlerischen und baulichen Schätzen und vor allem im Sommer laden die wunderschönen weissen Sandstrände (umrahmt von den felsigen Küstenwänden) zum Entspannen, Sonnenbaden und Geniessen ein. An einem klaren Tag reicht die Sicht von Tropea sogar bis nach Sizilien und zu den Aeolischen oder Liparischen Inseln. Dies ist eine kleine Gruppe von charmanten Inseln vulkanischen Ursprungs (darunter auch Stromboli, einer der wenigen aktiven Vulkane Europas).
FERNAB DES MASSENTOURISMUS
Obwohl Kalabrien im Sommer sehr gut besucht wird, ist Tropea vom Massentourismus noch weitgehend verschont geblieben. Es ist immer noch möglich, kleine intime Buchten zu finden, in denen man ganz in Ruhe den Sonnenuntergang beobachten oder einfach nur den Anblick des Meeres geniessen kann. Auch andere Küstenstädte in der Nähe von Capo Vaticano warten darauf, entdeckt zu werden, wie beispielsweise Santa Maria, wo man einen prächtigen Ausblick auf das Vorgebirge wie auch auf die wunderschönen Strände hat. Viele kleine Bergdörfer der Umgebung scheinen im 17. Jahrhundert stehen geblieben zu sein und verströmen ein ehrwürdiges Ambiente. Die Häuser haben oft Holz-Terrassen, wo ihre Einwohner ihre «fichi d’India» (stachelige Birnen) zum Trocknen in die Sonne legen. Auch wird vielerorts das Brot noch selbst im traditionellen, pyramidenartigen Ofen gebacken.

