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Sprachaufenthalte: England boomt, Langzeit- und Jugendsprachkurse im Aufwind

2017 waren Englisch-Sprachaufenthalte gleich beliebt wie im Vorjahr. Dies zeigt eine weitreichende Analyse des Schweizer Sprachreise-Spezialisten Boa Lingua. Kräftig zulegen konnten Sprachtrainings in England, während die Nachfrage nach Sprachaufenthalten in den USA leicht rückläufig war. Immer mehr Jugendliche bis 15 Jahren verbringen einen Teil ihrer Ferien in einem Jugendsprachkurs. Auch längere Aufenthalte von mehreren Monaten gewinnen an Beliebtheit.

Lagen vor zehn Jahren finanziell nur zwei Wochen Sprachaufenthalt drin, können heute zum selben Preis vier Wochen gebucht werden. Seit der Brexit-Abstimmung im 2016 ist der Wechselkurs stetig gesunken, so dass das britische Pfund heute rund die Hälfte günstiger als noch im 2007 ist. Bei Sprachaufenthalten in Übersee liegen vor allem Kanada und Australien im Trend. Die Buchungszahlen für die USA weisen einen leichten Rückgang auf.

 

Langzeitsprachkurse

Boa Lingua verzeichnet einen Zuwachs von Langzeitsprachkursen. Sprachaufenthalte über mehrere Monate hinweg ermöglichen ein optimales Eintauchen in eine Fremdsprache. Zudem profitieren Sprachlernende so von grossen Fortschritten. In einem Jahr kann ein Muttersprachlevel erreicht werden. Vielfach wird ein Langzeitaufenthalt auch als Kombination aus mehreren Sprachen genutzt. Attraktiv sind auch die Preise eines Langzeitsprachkurses. Je länger ein Kurs besucht wird, umso tiefer die Kurskosten pro Woche.


Jugendsprachkurse

Ein Jugendsprachkurs richtet sich an 7- bis 15-Jährige. Angeboten werden solche Kurse in England, Irland, Belgien, Frankreich, Deutschland, auf Malta und in der Schweiz. Jugendsprachkurse konnten bei Boa Lingua im Vergleich zum Vorjahr einen stolzen Zuwachs von 50% verzeichnen. Die Jugendlichen wohnen in Colleges und profitieren von einem vielfältigen Freizeitangebot. Die 24-Stunden-Betreuung bietet nicht nur den Jugendlichen vor Ort, sondern auch den Eltern zu Hause Sicherheit. Im strukturierten Tagesablauf der Sprachlernenden inbegriffen sind auch organisierte Ausflüge. Ein Sprachaufenthalt kann bei Boa Lingua auch als Familie erlebt werden: Jedes Familienmitglied wird beim Familienaufenthalt individuell gefördert und unterrichtet.

Trends

Die gefragtesten Sprachen sind in der Deutschschweiz Englisch, Französisch und Spanisch, in der Westschweiz Englisch, Deutsch und Spanisch. Unter den übrigen Sprachen boomt derzeit Japanisch ganz enorm. Ebenfalls angestiegen sind Sprachaufenthalte verbunden mit einem Arbeitseinsatz in der Gastfamilie (Demi-Pair: + 13%) oder beim Lehrer zuhause (+ 5%). Erfreuliche Buchungszahlen verzeichneten auch originelle Kurskombinationen wie Französisch und Wein (+ 20%), Englisch und Surfen oder Französisch und Golf. Die Nachfrage nach klassischen Gastfamilien ist leicht gesunken, während die Buchungszahlen für Executive Gastfamilien, die ein besonders gehobenes Wohnambiente bieten, konstant ansteigen.


Ausblick 2018

-    Für 2018 erwartet Boa Lingua ein leichtes Wachstum im Sprachreisemarkt.
-    Sprachaufenthalte für über 30-Jährige (Sprachreisen 30plus) und Business-Kunden werden noch beliebter.
-    Kombinationskurse (Standardkurse plus Einzelunterricht) dürften weiterhin zulegen.


Datengrundlage dieser Mitteilung
Basis dieses Rück- und Ausblicks ist die Auswertung tausender Buchungen des führenden unabhängigen Schweizer Sprachreise-Spezialisten Boa Lingua. Detaillierte Angaben entnehmen Sie den Grafiken.

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