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Sprachaufenthalte: längst nicht ausgestorben, nur anders geworden

Der Schweizer Sprachreisemarkt stagniert zwar stark, doch die Nachfrage bleibt weiterhin bestehen und die Repeater-Quote steigt stetig. Die Digitalisierung hat die Branche fest im Griff und beeinflusst das Reiseverhalten von Kunden. Werden Kunden zukünftig nur noch online buchen? Die Antwort darauf sowie weitere Erläuterungen zum Markt liefert eine Analyse des Marktführers im Schweizer Sprachreisemarkt Boa Lingua.

Die Anforderungen an einen Sprachaufenthalt sind nicht mehr dieselben wie noch vor fünf oder zehn Jahren: Kunden verreisen kürzer, kurzfristiger und vor allem selbständiger. Ebenfalls wurde beobachtet, dass sie jünger werden: 2018 wurden überdurchschnittlich viele Buchungen von unter 18-Jährigen verzeichnet. Dies hat damit zu tun, dass Arbeitgeber im Arbeitsmarkt weiterhin – wenn nicht sogar noch mehr als früher – auf profunde Sprachkompetenz setzen. Daher kann gesagt werden, dass die Nachfrage nach Sprachaufenthalten bestehen bleibt, sich aber die Anforderungen an Sprachreise-Anbieter verändert haben. 

Kleingruppenkurse sind «in»

Seit Jahren sinkt der Wochendurchschnitt von Sprachkursen im Ausland. Kunden wollen oder können nicht mehr gleich viel Zeit für eine Auszeit investieren. Dies zeigt sich unter anderem im Rückgang der traditionellen zwölfwöchigen Cambridge-Vorbereitungskursen. Hingegen legen die vierwöchigen Vorbereitungskurse im zweistelligen Prozentbereich zu. Kürzere Aufenthalte bedeuten aber noch lange nicht weniger zu lernen: Die Zeit vor Ort wird mit Kleingruppenkurse, die ebenfalls einen Zuwachs verspürt haben, intensiver gestaltet. 

Gastfamilien werden unbeliebter

Viele Jahre war die Gastfamilie die beliebteste Unterkunftsart im Sprachaufenthalt. Dies unter anderem deshalb, weil Sprachlernende so tiefer in die Kultur eintauchen und mit der Gastfamilie die Fremdsprache gleich anwenden. Doch die neuesten Entwicklungen zeigen nun, dass die Unterkunft bei einer Gastfamilie auf Kosten eigens organisierten Unterkünften leicht abgenommen hat. Diese haben hingegen um 2% zugenommen.

Wird nur noch online gebucht?

Auch die Digitalisierung beeinflusst das Buchungsverhalten von Kunden. Die Digitalisierung vereinfacht die Art und Weise einen Aufenthalt zu organisieren und fördert somit die Reise-Spontanität. Kunden buchen gerne kurzfristig, online und selbständig: Direkte Online-Buchungen nahmen 2018 in bemerkenswertem Rahmen zu. Dies setzt jedoch voraus, dass die Webseiten der Sprachreise-Agenturen viele Hintergrundinformationen bieten. Und zwar so, dass die eigenständige Organisation und Buchung eines Sprachaufenthalts ermöglicht werden. Daher ist die Frage, ob alle nur noch online buchen, berechtigt. Sie kann jedoch verneint werden: Kunden werden auch zukünftig nicht auf die Expertise von Kundenberaterinnen und Kundenberater verzichten wollen.

Ausblick:

- Für 2019 erwartet Boa Lingua ein leichtes Wachstum im Sprachreisemarkt.
- weiterer Ausbau des Premium-Programms für Jugendliche
- Boa Lingua startet eine Zusammenarbeit mit der Plattform airbnb.
- Der Fokus von Boa Lingua liegt weiterhin auf den Kunden, um ihnen ein unvergessliches Erlebnis zu ermöglichen.

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