Achtsames Reisen im Sprachaufenthalt

Achtsames Reisen bedeutet nicht zwingend, dass du dafür jeden Tag meditieren musst.

In unserer Gesellschaft wird Achtsamkeit ein immer weiter verbreitetes Thema. In der Welt der Digitalisierung, der Reizüberflutung und des Immer-schneller-werdens scheint bei Vielen das Bedürfnis nach Ruhe und Zeit für sich selbst zu wachsen. Dies gilt jedoch nicht nur im Alltag, sondern auch in den Ferien: Achtsames Reisen bedeutet an der fernen Destination wirklich präsent zu sein, statt Sehenswürdigkeiten abzuklappern und möglichst viele Bilder auf den Social-Media-Kanälen zu posten.

Achtsames Reisen im Sprachaufenthalt gelingt aus unserer Sicht besonders einfach. Dies ganz einfach deshalb, weil du dich automatisch mit der Sprache, der Kultur und den Einheimischen auseinandersetzt. So lernst du deine Umgebung nämlich ganz einfach kennen. Ein anderer Punkt der achtsames Reisen beinhaltet, ist, wenn du dich umweltbewusst im Sprachaufenthalt verhältst. Achtsam sein heisst nämlich nicht nur, dir selbst gegenüber achtsam zu sein, sondern auch den Anderen und der Umwelt gegenüber.

Neugierig und offen

Das Wichtigste überhaupt im Sprachaufenthalt. Du begibst dich in eine neue Kultur, triffst auf neue Menschen und lernst neue Rituale und Sitten kennen. Entsprechend ist es, unabhängig davon, welchen Stellenwert achtsames Reisen bei dir hat, essenziell, dass du der neuen Kultur und dem Land gegenüber offen und neugierig bist. Deshalb bist du ja auch im Sprachaufenthalt, oder? Auch wenn du dich hierfür vielleicht ab und zu auf etwas unbekanntes einlassen musst, wirst du bestimmt mit unvergesslichen Erfahrungen belohnt und wirst diese zu Hause als Anekdote erzählen können.

Mit allen Sinnen

Mach einen «Riech-Tag» und achte dich einen ganzen Tag lang auf alle Gerüche rund um dich herum.

Klingt auf den ersten Blick vielleicht nicht besonders schwierig, allerdings wirst du schnell merken, dass dies einfacher gesagt als getan ist. Deshalb empfehlen wir dir, dich zu Beginn jeweils auf einen Sinn nach dem anderen zu konzentrieren. Mach beispielsweise einen «Riech-Tag »: Wie riecht es an deiner neuen Destination? Riechst du Meerluft, Pflanzen oder Verkehr? Ist die Luft kalt, warm, feucht oder trocken? Was riechst du in deiner Unterkunft? An einem anderen Tag kannst du dich dem Schmecken zu wenden: Versuche beispielsweise bei den lokalen Gerichten herauszufinden, was alles drin ist. Welches Gemüse? Welche Gewürze erkennst du?

Pausen sind wichtig

Gerade in einer Kultur, die sich stark von der gewohnten unterscheidet, kannst du einen sogenannten Kulturschock erleiden. Besonders, wenn du allem gegenüber offen und achtsam bist, kann das schon mal anstrengend werden. Das ist völlig okay! Gönn dir deshalb bewusste Pausen. Setz dich einfach an den Strand, in einen Park oder in ein gemütliches Café und lass deine Gedanken schweifen. Allenfalls hilft es auch, wenn du deine Eindrücke und Erlebnisse notierst. Wichtig ist, dass du bewusste Pausen für dich selbst einplanst (und diese dann nicht mit dem Handy in der Hand verbringst).

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Noémie Obrist

Noémie arbeitet bei Boa Lingua als Content Communication Manager. Ausser, dass sie selbst Texte schreibt, liest sie sehr gerne oder schwingt auch mal den Kochlöffel. Das Kulinarische fasziniert sie nicht nur zu Hause, sondern auch in fernen Destinationen, wo sie ihren Magen am liebsten mit lokalen Speisen verwöhnt. Ihre (Sprach-)Aufenthalte verbrachte sie in Montreux, Italien, England und Spanien.

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