Erfahrungsbericht: Valencia, die Kulturstadt am Meer

Valencia ist die drittgrösste Stadt Spaniens und hat seinen Besuchern so einiges zu bieten. Vom Aussichtspunkt El Miguelete hat man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt.
Valencia ist für mich eine sehr vielfältige Stadt, denn sie bietet viele schöne Erholungsplätze, aber auch tolle Partymöglichkeiten. Der Park Turia eignet sich perfekt, um eine Fahrradtour zu machen und dabei die Natur zu geniessen. Auch empfehlenswert ist das kleine Dorf Port Saplaya, welches ein bisschen ausserhalb von Valencia liegt. Dieses trumpft mit schönen Spaziergängen am Strand oder leckerem Eisessen mit Sicht aufs Meer. Sehr bekannt für dieses Dörfchen ist der Hafen und die farbigen Häuser, weshalb es auch «das kleine Venedig» genannt wird. Zudem liegt diese wunderschöne, mediterrane Stadt am Meer – ein warmes Klima ist garantiert.
Port Saplaya wird auch «Pequeño Venecia Valenciana» genannt. Ein typisches Merkmal sind die farbigen Häuser und der schöne Hafen.

Von Siesta bis Fiesta

Auch für die Partymäuse hat es natürlich ein Angebot. Bekannt für die vielen Bars und Clubs sind die Stadtteile Ruzafa und El Carmen. Ein typisches alkoholisches Getränk, welches man unbedingt probiert haben muss, ist Agua de Valencia. Es besteht aus Vodka, Zucker, Orangensaft und Champagner und ist sehr süss. Danach fündig wirst du bestimmt – dieses Getränk findet man in jeder Bar. Ausserdem sorgt die Palmen-Terrasse bei der Ciudad de las Artes y Ciencias im Sommer für ein ultimatives Partyfeeling unter freiem Himmel.

Die Ciudad de las Artes y Ciencias ist ein Freizeit- und Kulturzentrum, wo sich das Oceanográfico, ein Museum und ein Kino befinden. Hier kann man auch gut mit dem Fahrrad durchfahren.

Sprachfortschritt dank Gastfamilie

Ich habe drei Monate lang mit einer spanischen Familie gelebt: eine Mutter mit drei Söhnen, die aber alle schon eine eigene Familie haben und auswärts wohnen. Meine Gastmutter war etwas älter und eine sehr liebe Frau. Sie behandelte mich wie ihre eigene Tochter, so dass es mir nie an etwas gefehlt hat und ich fühlte mich sehr wohl mit ihr. Ich ass immer morgens und abends mit ihr und konnte so auch meine Sprache verbessern. Meiner Meinung nach lernt man eine Sprache am besten, wenn man mit einer spanischen Familie zusammenlebt und so die Sprache täglich üben kann.

Ich würde sofort wieder eine Gastfamilie als Unterkunft im Sprachaufenthalt wählen.
Der Plaza de la Virgen ist vor allem durch den grossen Springbrunnen sehr bekannt und bietet viele Möglichkeiten, um in einem Restaurant zu verweilen.
Der Plaza de la Virgen ist vor allem durch den grossen Springbrunnen sehr bekannt und bietet viele Möglichkeiten, um in einem Restaurant zu verweilen.

Sprachenlernen mit Einheimischen

Eine Aktivität, die mir sehr gefiel, waren sogenannte «Sprachintercambios». Das Prinzip funktioniert so, dass sich Leute aus aller Welt in einer Bar treffen und dort eine Stunde Spanisch und die andere Stunde Englisch sprechen. Das Ziel dabei ist natürlich, sich mit der Sprache vertraut zu machen und dabei neue Leute kennenzulernen. Auf diese Art lernt man auch viele Einheimische kennen. Ich persönlich habe dort auch eine Valencianerin kennengelernt, mit der ich oft Sachen unternahm.
Einmal war ich mit einer spanischen Freundin an einem Fussballmatch im Stadion Mestalla. Es war für mich trotz meiner bescheidenen Fussballkenntnissen sehr spannend, ein spanisches Match zu sehen.

Über meine Sprachschule

Während der vier Monate besuchte ich die Sprachschule International House Valencia. Ich hatte jeweils von 9:10 bis 13:00 Uhr Schule. Die Schule befindet sich in einem älteren Gebäude und ist sehr modern eingerichtet, dadurch erzeugt sie eine gemütliche Atmosphäre. Die Lehrer sind alle sehr lieb und wissen, wie erklären, damit etwas verständlich ist. Auch die Schulaktivitäten sind sehr vielfältig.

 

Eveline

Eveline

Ich heisse Eveline und war schon immer fasziniert von der spanischen Sprache und Kultur. Deshalb entschied ich mich, einen 16-wöchigen Sprachaufenthalt in Valencia zu machen und begab mich im Januar auf diese kleine Reise.

Gastautor

Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht einer Kundin oder einem Kunden. Willst auch du von deinem Sprachaufenthalt erzählen? Dann schick uns deinen Beitrag.

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