Orte, die man gesehen haben muss, bevor sie verschwinden

Die Welt ist im stetigen Wandel und es ist deshalb nicht verwunderlich, dass unser Planet vor tausenden von Jahren komplett anders ausgesehen hat als heute. Mit dem Klimawandel verändern sich auch Destinationen im Eiltempo, obwohl das Bewusstsein für nachhaltiges Reisen immer mehr steigt. In diesem Blogbeitrag verraten wir, welche Orte du unbedingt gesehen haben musst, bevor sie vielleicht bald verschwinden.

Venedig

Grosser Kanal und Basilika Santa Maria della Salute in Venedig. © www.istock.com / Sergey Borisov

Auf mehr als 100 kleinen Inseln wurde Venedig erbaut und genau diese Stadt, deren Verkehrswege aus Kanälen bestehen, steht in Gefahr. Durch den Klimawandel steigt der Meeresspiegel jährlich an, was die Wasserstadt bedroht. Derzeit schätzen Experten, dass ein Besuch in weniger als 70 Jahren nicht mehr möglich sein wird.

Malediven

Die Malediven sind wahrlich ein Paradies, in welchem farbige Fische im türkisfarbenen Meer zuhause sind. © www.istock.com / SHansche

Ein weiterer Ort, den man gesehen haben muss, sind die Malediven. Hier erinnert man sich an bezaubernde Unterwasserwelten und traumhafte Strände (entdecke hier die schönsten Strände der Welt). Doch das könnte schon bald Geschichte sein. Durch den Anstieg des Meeresspiegels schätzen Experten, dass es in weniger als 100 Jahren viele der 1’200 kleinen Inseln nicht mehr geben könnte. Bis dahin werden sie im Meer versunken sein.

Great Barrier Reef in Australien

Das Great Barrier Reef gehört zu den grössten Riffs der Welt.

Im Great Barrier Reef in Australien sind über 400 Korallenarten, 1’500 Fischarten sowie hunderte Weichtierarten zuhause. Daher wurde es auch zum UNESCO-Welterbe ernannt. Durch die Klimaerwärmung nimmt das Naturwunder allerdings erheblichen Schaden. Erst kürzlich wurde der Zustand vom Riff von «schlecht» auf «sehr schlecht» geändert, wodurch es jetzt sogar um seinen UNESCO-Status bangen muss.

Um das Riff zu schützen, hat die australische Regierung nun Massnahmen ergriffen und investiert jährlich rund 500 Millionen australische Dollar in die Rettung und Regeneration des Ökosystems – ein Schritt, der auch die Arbeitsplätze von 60’000 Personen retten kann, die wirtschaftlich vom Riff abhängig sind.

Totes Meer

Das Tote Meer bietet ein einzigartiges Badeerlebnis.

Mit einem Salzgehalt von 33.7% ist das Tote Meer einer salzhaltigsten Seen der Welt. Der See, welcher zwischen Jordanien und Israel liegt, ist besonders für Menschen mit Hautkrankheiten sehr förderlich. In den letzten 40 Jahren ist der See allerdings um fast einen Drittel geschrumpft und der Wasserstand um rund 25 Meter gesunken. Dazu kommt, dass die Nachbarländer Wasser aus dem Jordan-Fluss abpumpen, welcher der Zubringer vom Toten Meer ist. Sollte sich daran in Zukunft nichts ändern, könnte das Tote Meer bereits in 50 Jahren verschwunden sein.

Chinesische Mauer

Die chinesische Mauer ist ein echter Touristenmagnet.

Die chinesische Mauer ist weltbekannt und ihre ältesten Abschnitte sind über 2’000 Jahre alt. Nun ist das grösste Bauwerk der Welt aber durch die Landwirtschaft bedroht und verfällt immer mehr. Besonders bedroht ist der Teil in der Provinz Gansu – dort besteht die Mauer nicht aus Steinen. Experten schätzen, dass Teile der Mauer in China bereits in 20 Jahren verschwunden sein könnten.

Möchtest du diese Orte möglichst bald besuchen, dir vorher aber noch die nötigen Fremdsprachenkenntnisse aneignen? Unsere Experten beraten dich gerne!

Michael Kuhn

Michael Kuhn arbeitet bei Boa Lingua als Social Media Spezialist. Er reist gerne durch die Welt und geniesst besonders die Sommermonate in vollen Zügen.

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